DiE PHiLiPPiNEN- i`LL BE BACK

Ich habe meine Zeit auf den Philippinen sehr genossen und ich bin ziemlich sicher, dass ich eines Tages zurückkommen werde. Ich habe sogar schon eine Liste mit Dingen, die ich machen will und Orten, die ich besuchen möchte.😉 4 Wochen sind einfach nicht genug für über 7000 Inseln und diese Schönheit!

Nimm dir die Zeit und schau den Film an, den ich aus meinen Fotos und Filmaufnahmen zusammengestellt habe- so bekommst du den besten Eindruck! Er beginnt mit dem Stadtleben von Cebu City, zeigt einen großen Markt, die extremen Gegensätze zwischen der Armut auf der Straße und modernen Einkaufszentren, und geht weiter mit atemberaubenden Stränden, einem kleinen Canyoning Abenteuer, mehr atemberaubenden Stränden und der faszinierenden Unterwasserwelt der Philippinen…. VIEL SPASS!

 

SCHWiERiGER START

Die Philippinen zu bereisen war eine spontane Entscheidung, aber eine sehr gute. Ich war null vorbereitet, hatte keinen Reiseführer gelesen, noch wusste ich, was ich dort sehen will. Deshalb war ich am Anfang etwas überfordert. Wahrscheinlich ist das meine deutsche Seite. Also habe ich mich erstmal auf die „wesentlichen“ Dinge konzentriert. Dinge, die ich online gelesen hatte oder im Gespräch mit anderen Reisenden herausgefunden habe. Viele Informationen findet man online gar nicht. Und wenn, dann sollte man sich besser nicht darauf verlassen, dass alles auf dem neuesten Stand ist. Besser ist es rumzufragen. Travel blogs haben noch die meisten und die genauesten Informationen gegeben. Ich weiß also nicht mal, ob es so anders gewesen wäre, wenn ich mich vorher mehr informiert hätte.

REiSETiPPS

An anderen Orten findet man schon am Flughafen Flyer und Angebote für Touristen. Nicht auf den Philippinen. Wenn man aber an einem der bekannten Orte angekommen ist, bekommt man alle Infos- zu hauf! Dort wissen die Leute, wie man mit Touristen Geld verdient. Dennoch empfehle ich, sich einen Roller zu mieten und einfach mal von der Hauptstraße abzubiegen und die Gegend zu erkunden. Es gibt so viele unentdeckte Schätze! Ja, diese Schätze gibt es dort wirklich noch! Viele davon. Ich hab das Gefühl es gibt nur eine Hand voll bekannte Orte (zum Beispiel El Nido). Dort ist es genauso voll wie an anderen touristischen Orten auf der ganzen Welt. Es spricht sich eben rum wo es schön ist.

Als ich das begriffen habe, habe ich versucht diese Orte zu meiden. Der Rest der Philippinen ist nicht wirklich total wild und unerschlossen, aber trotzdem noch eher ruhig und entlegen. Es war toll in eher ländlichen Gegenden und auf die Art und Weise der Locals zu leben. Deshalb habe ich für meine nächste Reise noch mehr dieser versteckten Schätze auf meiner Liste, für die diesmal leider die Zeit nicht gereicht hat.

Auch größere Städte habe ich versucht zu vermeiden. Als ich in Cebu City angekommen bin und dort 2 Tage verbracht habe, habe ich gelernt, dass das gar nicht meins ist. Trotzdem sehr interessant. Dreckig, schlechte Luft, viel Verkehr und 2 verschiedene Welten, die in direkter Nachbarschaft koexistieren: sehr, sehr arme Gegenden, wo die Frauen auf dem schmutzigen Boden sitzen und ihre Wäsche im Fluss waschen, Märkte mit all den Straßenständen, an denen Essen, Kleidung und was immer man sonst so braucht für sehr wenig Geld angeboten wird. Und dann, direkt daneben, auf Hochglanz polierte Einkaufszentren mit Starbucks, TGI Fridays, H&M und allen möglichen anderen internationalen Marken mit fast westlichen Preisen. Das passt nicht zusammen.

DER EiNZiGE MiNUSPUNKT

Apropos Essen: Es steht immer seeeeeehr viel Fleisch auf der Speisekarte der Filippinos und es ist nicht so leicht für Vegetarier. Meistens habe ich mir einen verwirrten Blick eingefangen, wenn ich nach etwas ohne Fleisch gefragt habe. Und ich verstehe auch ein bißchen, warum: Es werden wenig Gewürze verwendet und scheinbar kommt der Geschmack hauptsächlich durchs Fleisch ins Essen. Kein Fleisch, fader Geschmack. Nach einer Weile ging mir das ein bißchen auf die Nerven, aber ich hab es von Zeit zu Zeit auch immer mal wieder mit Seafood abgewechselt und dann gings ganz gut. Ausserdem könnte ich den ganzen Tag frisches Obst und Kokosnüsse essen! Die Süssesten Bananen und Mangos überhaupt! Und die Mangos kann man einfach mit der Hand schälen und sind sooo lecker! Jeden Tag ein frisch gepresster Saft….

Nur über den Kaffee müssen wir nochmal sprechen! Es gibt hauptsächlich instant Kaffee- und kaum zu glauben: Nescafe! Wirklich? Genau diese Firma, die die Länder der 3. Welt missbraucht, was die Rechte für Wasser und andere Dinge betrifft!!! Das muss sich ändern!

LEUTE

Wie schon in einem anderen Blog erwähnt, sind die Leute auf den Philippines einfach unglaublich! Freundlich, herzlich und höflich. Nicht nur sind die Erwachsenen sehr fröhlich, sondern auch die Kinder scheinen immer gut gelaunt zu sein. Während meines ganzen Trips habe nur einmal ein Kind weinen sehen. Und das aus gutem Grund, denn es war hingefallen. Aber zum Beispiel waren auf meiner langen Busreise einige Kinder und ich war schon darauf eingestellt, dass es laut wird… aber: NICHTS! Diese Kinder mussten nicht mal unterhalten werden. Keine Handys, keine Spiele. Sie saßen einfach nur lächelnd da und waren damit beschäftigt alles zu beobachten… WOW! BEEINDRUCKEND!

Übrigens, fast JEDER spricht zumindest ein paar Brocken englisch. Das ist Teil des Schulsystems und macht es wirklich leicht mit den Locals in Kontakt zu kommen, zu kommunizieren und zu reisen im Allgemeinen!

 

Was soll ich sagen? Ich hab mich in die Philippinen verliebt und kann all die Europäer, die ich getroffen habe und die dort gestrandet sind, total verstehen. Ich komme ganz sicher zurück. Dadurch, dass ich jetzt ein besseres Verständnis für das Leben hier habe und weiß, wie man sich zurechtfindet, wird es mir vermutlich nächstes Mal noch besser gefallen! Aber wahrscheinlich muss ich mich sputen, bevor immer mehr Leute dieses Reiseziel entdecken und die geheimen Schätze nicht mehr so geheim sind!

 

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